Treibholz-Mallorca auf DaWanda

10. August 2014

Ist Vegan überhaupt gesund?

Vegane Ernährung bedeutet, sich auch ohne tierische Lebensmittel zu ernähren. Keine tierischen Produkte? Was kann man denn dann überhaupt noch essen und ist das dann überhaupt noch gesund? Veganer hören diese Fragen sehr häufig. Trotzdem geht es ihnen gut, auch ohne tierische Lebensmittel und Produkte.




Warum als Veganer leben?

Die Beweggründe der Veganer sind unterschiedlich. Die eigentliche und am weitesten verbreitete Motivation ist der Schutz von Tieren. Denn eine vegane Lebensweise zeichnet sich nicht nur durch eine vegane Ernährung aus, der allgemeine Konsum tierischer Produkte wird weitestgehend vermieden. Eine 100%ig vegane Lebensweise ist in der heutigen Gesellschaft kaum mehr möglich, da mittlerweile sehr viele Produkte tierischen Ursprungs sind oder mit Tieren in Verbindung gebracht werden. Das betrifft die Einnahme von Medikamenten, Kleidung, Kosmetika, Reinigungsmittel für den Haushalt und vieles mehr.
Im Zeitalter von Massentierhaltung, Tierversuchen und Zuchtbetrieben nimmt die artgerechte biologische Haltung von Tieren eine bedeutende, für Veganer entscheidende Rolle ein. In der Lebensmittelproduktion verwendet man hauptsächlich tierische Produkte, weil sie generell günstiger sind als Inhaltsstoffe pflanzlicher oder synthetischer Herkunft.

Vegan essen ist gesund

Gesundheitliche Gründe sind ein weiterer Antrieb für Veganer. Die gesunde ausgewogene Ernährung enthält viel Obst und Gemüse, jedoch wenig Fleisch. Zur Vorbeugung und Behandlung fast aller Krankheiten wird die gesunde Ernährung empfohlen, ja sogar vorausgesetzt. Zu den Volkskrankheiten gehört mittlerweile die Fettlebigkeit, eine Krankheit, deren Ursprung die ungesunde, cholesterinreiche und fetthaltige Ernährung ist. Auch hier sind die Beweggründe für eine vegane Lebensführung durchaus nachvollziehbar.
Bei vielen Krankheiten, wie Multiple Sklerose, Rheuma oder auch zur Unterstützung in der Krebstherapie wird eine Ernährung empfohlen, die einen geringen Anteil tierischer Produkte aufweist. Hier geht der Trend stark in die Richtung der veganen Ernährung.

Bestandteile veganer Küche

Auch die vegane Küche kann sehr abwechslungsreich und wohlschmeckend sein. Der Verzicht auf Produkte tierischen Ursprungs bedeutet nicht automatisch eine eintönige Einschränkung. Die vegane Küche ersetzt viele tierische Lebensmittel, ohne dass es geschmacklich auffällt. Milch wird durch Reis-, Soja- oder Hafermilch ersetzt.
Auf Eier lässt sich problemlos entweder ganz verzichten oder auf den sogenannten Eiersatz, ein pflanzliches Pulver auf Basis von Soja-Eiweiß, zurückgreifen. Beim Backen kann zum Teil ganz auf Eier verzichtet oder durch Öl ersetzt werden.
Die aus dem Bindegewebe von Schwein und Rind erzeugte Gelatine ist mittlerweile in vielen Lebensmitteln als Geliermittel enthalten. Als vegane Alternative eignen sich Agar, Fruchtpektin und Johannisbrotkernmehl. Anstelle von Fleisch verwenden Veganer oftmals den bekannten Tofu.

7. August 2014

5. August 2014

Die 20 größten Fitness-Irrtümer! (2.Teil)

 

11. Langsames Laufen lässt die Pfunde schmelzen

Wer zu langsam läuft, tut zwar etwas für seine Gesundheit, bleibt aber auf seinem Fett sitzen. Der Gesamtenergieumsatz ist bei niedriger Anstrengung deutlich geringer als bei höherer Intensität. Ein Auto, das schnell fährt, verbraucht schließlich auch mehr Sprit. Am effizientesten funktioniert die Fettverbrennung bei 70 bis 80 Prozent des Maximalpulses. Anfänger dürfen langsam einsteigen, können den Kalorienverbrauch jedoch durch kurze Zwischensprints erhöhen.


12. Kaffee – ein Tabu für Sportler?

Kaffee entzieht dem Körper Wasser und steigert den Blutdruck? Unsinn! Gerade Sportler können Kaffee als Geheimwaffe einsetzen. Eine Stunde vor dem Training getrunken, kurbelt ein Espresso nämlich sowohl den Kreislauf, als auch den Energieverbrauch an.

13. Muskelkater als Zeichen für gutes Training

Schmerzende Muskeln nach dem Training bedeuten nur eines: man hat sich übernommen. Bei Muskelkater entstehen nämlich durch Überanstrengung kleine Risse im Muskelgewebe. Die Dehnungsschmerzen sind also kein Indikator für Muskelwachstum, sondern für Überlastung.

14. Radfahren macht impotent

Nicht das Radfahren an sich, sondern der falsche Sattel kann unter Umständen Impotenz verursachen. Besonders bei sportlichen Rennsatteln mit langer Nase kann durch den ständigen Druck auf die Dammregion die Blutzufuhr zum Penis beeinträchtigt werden. Abhilfe schafft ein breiterer Sattel, bestenfalls mit einer großen Einkerbung an der Spitze. Zudem sollte die Nase des Sattels nicht nach oben, sondern geradeaus zeigen. Häufige Pausen oder Sprinteinlagen im Stehen lassen das Blut wieder zirkulieren.

15. Rückenmuskeltraining hilft bei Rückenschmerzen

Rückenschmerzen kann man durch gezieltes Krafttraining Abhilfe schaffen. Dabei spielen jedoch nicht nur die Rücken-, sondern auch die Bauchmuskeln eine große Rolle. Ein ausgewogenes Training dieser beiden Partien sorgt für einen kräftigen Torso, der nicht so leicht ins Hohlkreuz kippen kann. Um eine Verkürzung der Muskeln auszuschließen, sollte man nach dem Training das Dehnen nicht vergessen.

16. Schwangere sollten keinen Sport treiben

Sport in der Schwangerschaft wirkt sich grundsätzlich positiv auf Mutter und Kind aus. Er steigert das Wohlbefinden und sorgt schon während der Schwangerschaft dafür, dass sich der Körper nach der Geburt wieder schneller regeneriert. Vermeiden sollten werdende Mütter aber Sportarten mit direktem Gegnerkontakt, Leistungssport, Skifahren und Reiten. Ideal ist leichtes Ausdauertraining wie Walking oder Schwimmen. Bei einer Risikoschwangerschaft sollte jedoch vorher ein Gynäkologe zu Rate gezogen werden.

17. Mit Muskeltraining gezielt Fett abbauen

Stimmt leider nicht. Gezieltes Bauch-Beine-Po-Training führt in der Regel nicht dazu, dass auch genau an diesen Stellen Fett abgebaut wird. Es ist individuell festgelegt, wo und in welcher Reihenfolge der Körper Fettdepots abbaut. Bei Frauen verschwindet häufig der Speck am Oberkörper schneller, als an Hüften und Po. Es ist jedoch möglich, gezielt Muskulatur aufzubauen.

18. Nach Sport zwei Stunden nichts essen

Nach intensivem Training verbrennt der Körper auch Stunden nach dem Sport noch Fett. Dass man in dieser Zeit nichts essen sollte, ist jedoch ein Märchen. Wer abnehmen will, sollte darauf achten, dass er nicht mehr Kalorien zu sich nimmt, als er verbrennt. Wann man diese Kalorien isst, ist egal. Der Bedarf an Eiweiß liegt nach dem Sport sogar höher als sonst, denn es hilft den Muskeln, sich zu regenerieren.

19. Mit Sit-ups zum perfekten Sixpack

Ein muskulöser Bauch ist wesentlich schwerer anzutrainieren, als beispielsweise kräftige Oberarme. Trotz intensiven Trainings liegt besonders bei Frauen häufig eine Fettschicht über den Muskeln. Bevor also die Muskeln in Erscheinung treten können, müssen Sie erst einmal dem Bauchfett den Kampf ansagen. Das funktioniert am besten durch fettarme Ernährung und regelmäßiges Ausdauertraining. Erst dann bringen auch die Sit-ups sichtbare Resultate.

20. Sport macht schlank

Sport allein bringt nichts bei ungesunder Ernährung. Wer dauerhaft abnehmen möchte, sollte immer weniger Kalorien zu sich nehmen, als er verbraucht. Nur in Kombination mit bewusster Ernährung und regelmäßigem Sport ist gesundes Abnehmen möglich.