Treibholz-Mallorca auf DaWanda

26. August 2014

5:2-Diät: 5 Tage essen und 2 Tage fasten!

Wir dürfen uns satt essen, womit wir wollen. Fünf Tage lang. Aber zwei Tage in der Woche müssen wir tapfer sein, wenn wir uns an die "5:2-Diät" halten. Dieses Intervallfasten soll helfen, mehr Fett zu verlieren als mit einer Diät, die an jedem Tag gilt.


Jede Diät besitzt ihr eigenes Regelwerk meist ein sehr kompliziertes. Es schreibt uns vor, wann wir was und wie viel essen dürfen. Logisch, dass die meisten ihre Diät nicht durchhalten und sie irgendwann schimpfend abbrechen. Die britischen Ernährungsmediziner Michelle Harvie und Tony Howell haben einen Gegenentwurf zu den herkömmlichen strengen Diäten geschrieben: die simple "5:2-Diät". Fünf Tage mit allem satt essen, was gefällt – ohne Kalorienzählen und ohne auf bestimmte Lebensmittel wie Brot, Nudeln und Süßigkeiten zu verzichten. Dann zwei Tage fasten, also weniger essen und nicht über eine bestimmte Kaloriengrenze kommen. Die "5:2-Diät" beschreibt die deutsche Ernährungsexpertin Elisabeth Lange in ihrem gleichnamigen Buch, das am 4. März erscheint. FOCUS Online erklärt das Wichtigste über die "5:2-Diät".

Die Vorteile: alltagstauglich und weniger Frust

Die zwei nahe liegenden Vorzüge des Intervallfastens sind schnell erklärt. Erstens: Das Widerstehen bleibt zeitlich begrenzt, nämlich auf zwei Tage pro Woche. Das bedeutet weniger Frust. Zweitens: Die Diät ist alltagstauglich. Sie lässt sich leicht mit einem Job vereinbaren, weil man die Fastentage zum Beispiel auf das Wochenende legen und mit den Kollegen mittags wie gewohnt in die Kantine oder ins Café gegenüber gehen kann. Wer anders tickt und lieber werktags fastet, wählt eben solche Tage aus. Urlauber dürfen die "5:2-Diät" unterbrechen, wenn sie danach motiviert weitermachen.

Die Frage, ob man nach zwei Fastentagen nicht hungrig über – kalorienreiches – Essen herfällt, ist berechtigt. Ernährungsratgeberin Elisabeth Lange stützt sich in ihrer Antwort auf englische und amerikanische Studien, die ihren Worten nach übereinstimmend zu folgendem Ergebnis kamen: Die Betroffenen aßen an den normalen Tagen zwar mehr als sonst, aber es waren im Durchschnitt nur etwa zehn Prozent mehr. Was laut Elisabeth Lange noch wichtiger ist: Die Leute bekamen keine Heißhungeranfälle und nahmen durch die unterm Strich geringere wöchentliche Kalorienzufuhr deutlich ab. Klinische Versuche mit der "5:2-Diät" zeigten bei starkem Übergewicht sogar dann Erfolge, wenn vorher alle anderen Diäten versagt hatten.


Befürworter: Schlanker und gesünder mit 5:2

Elisabeth Lange schreibt, dass herkömmliche Diäten nach spätestens zwei Wochen auf den Körper so bedrohlich wie eine Hungersnot wirken: Der Kopf schalte sein Krisenmanagement ein und drücke sicherheitshalber die Energiespartaste: „Weil es ja sein könnte, dass man mit seinen Vorräten lange auskommen muss, wird der Kalorienverbrauch gedrosselt. Ist außerdem zu wenig Eiweiß im Diätangebot, werden die Vorräte geplündert“, erklärt sie. Dann schrumpften die Muskeln und der Energieverbrauch sinke noch weiter. „Hält die Hungerphase wie bei der "5:2-Diät" Diät nur kurze Zeit an und kommt genügend Eiweiß auf den Teller, setzen diese Notmechanismen gar nicht erst ein“, versichert die Ernährungsexpertin. Im Gegenteil: „Der Körper schaltet bei Esspausen auf Aktivität und schickt uns mit verstärkter Motivation los, bald wieder etwas Genießbares zu besorgen.“

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen